INFO PANKERKNACKER #19 aka SHOCKSTAR
Das mächtige PANKERKNACKER-Fanzine sorgt mit seiner brandneuen Ausgabe einmal mehr für Furore. Diesmal allerdings unter falscher Flagge.
So kommt das gute Stück aufgrund einer Unterlassungsklage des Disney-Konzerns überaus konspirativ unter dem Decknamen SHOCKSTAR daher.
Inhaltlich geht es jedoch erwartungsgemäß in allerbester Tradition der letzten Hefte fulminant weiter: Witzige Storys und schwer angepisste Kolumnen geben sich die blutverschmierte Klinke in die Hand und werden durch filigran ausgearbeitet Interviews ergänzt.
So plaudert beispielweise der Hitler-Attentäter, welcher im Berliner Wachsfiguren-Kabinett zu Gange war, aus dem Nähkästchen, die illustre Hartz4-Reisegruppe um Florida-Rolf erlebt einmal mehr haarsträubende Abenteuer auf Kosten der Steuerzahler, Falk Fatal wohnt Undercover einer anmaßenden Ü40-Orgie auf dem Münsteraner Land bei, Antje T. massakriert ihren Chef, Zorro übt sich als Pferdeflüsterer, Mika Reckinnen bekommt es aufgrund Majestätsbeleidigung mit der Justiz des fernen Ostens zu tun, Abel säuft sich durch 4 Tage FORCE ATTACK, Klaus N. Frick erinnert sich wehmütig an längst vergangene Tage, Dr. Satori sprengt das Arbeitsamt in die Luft, Tobi Higgins stolpert übers BACK TO FUTURE FESTIVAL, Ben Hurley klärt uns über Analverkehr auf, die ROLLERGIRLS Stuttgart zeigen den Angelsachsen wo der Schlittschuh hängt …
Ausführlich ausgequetscht werden die PESPOCKEN über Postkartenpunks, SILENT MEOW über pay to play in den USA, THE TONY MONTANAS über Mafiaallüren im Punkrock, THE DETECTORS über RANCID-Plagiate im Streetpunk-Business. Timsen von NO LIFE LOST übt sich in extrem Bierwandern, Mille von KREATOR sinniert über Nazisymbolik im HEAVY METAL, THE STATTMATRATZEN packen in Sachen Groupies aus, ROLANDO RANDOM klärt über MEDIA SPREE versenken auf und SKEPTIC ELEPTIC erörtern Post-Punk, Erfolg und Aussehen im Kontext zur modernen Punkrock-Welt …
100 Seiten prallgefüllt mit Punkrock direkt von der Front. In gewohnt schickem Layout. Hier küsst Attitüde Leidenschaft. Wem das keine drei Euro wert ist, dem ist echt nicht zu helfen!!
Also: Ab an den Mauischen Strand gehüpft, folks! GET IT, GET IT! (nur solange der Vorrat reicht)
